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Ein echtes Heimspiel PDF Print E-Mail
Gepostet in: Serie A2   Montag, den 25. Oktober 2010 um 05:47 Uhr

Vor einer atemberaubenden Kulisse konnten die Wildgänse am gestrigen Sonntag Abend einlaufen. Tausend begeisterte Zuschauer genossen das erste Heimspiel des HC Neumarkt gegen den WSV Sterzing. Leider mussten sich die Jungs am Ende mit 4:5 geschlagen geben. Dennoch war es eine mehr als gelungen Heimpremiere. 

 

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Lange haben die Spieler auf diesen Moment warten müssen. Nun war es am Sontag endlich soweit. Nach 20 Monaten ohne Heimstätte konnten die Wildgänse wieder zu Hause auflaufen und dann vor so einer Kulisse. Die Zuschauerränge waren rappelvoll. Die Fans wollten sich dieses historische Spiel nicht entgehen lassen und trugen dazu bei, dass es eine wirklich gelungene Heimpremiere wurde.

 

Den Puckeinwurf übernahm der Bürgermeister Dr. Horst Pichler zusammen mit dem Präsidenten Ivo Visintin: der Start in eine vielversprechende Zukunft für die Mannschaft, den Verein und die vielen Fans. Und es sollte auch ein würdiges Eröffnungsspiel werden.

 

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Der Gegner aus Sterzing führt die Tabelle der Serie A2 an und kam auch als Favorit nach Neumarkt. Dennoch wollten die Jungs von Coach Rob Wilson eine gelungene Premiere feiern und den Wipptalern die Stirn bieten. Das erste Drittel begann nicht besonders gut. In der 11. Minute brachte Gelech die Gäste in Führung. Nur 60 Sekunden später erhöhte Sotsass auf 2:0. Doch im Gegenzug verwandelte Adam Calder ein Zuspiel von Patrick Zambaldi und trug sich somit als erster Torschütze in der neuen Eishalle ein. Im zweiten Abschnitt waren die Wildgänse die bessere Mannschaft und kamen durch Federico Gilmozzi auch zum Ausgleich. Simone Donati ließ die tausend Fans erneut jubeln. Mit der knappen 3:2 Führung ging es in die 2. Drittelpause. Im dritten Abschnitt kamen die Wildpferde aggressiv aus der Kabine. Doch Donati konnte Tragust erneut überlisten und erhöhte den Vorsprung auf 4:2. In der Folge wurde die Partie rassiger. Patrick Zambaldi und Fabian Hackhofer wurden von Cavazzana mit einer 5+20 Minuten Strafe vorzeitig unter die Dusche geschickt. Hamilton und Gelech bescherten dem WSV Sterzing den zwischenzeitlichen Ausgleich. Fünf Minuten vor Spielende musste die Wildgänse in doppelter Unterzahl den bitteren fünften Gegentreffer hinnehmen. In der Schlussphase warf Rob Wilson nochmal alles nach vorne und nahm Martin Rizzi vom Eis. Doch leider sollte der Ausgleich nicht mehr gelingen.

Die Zuschauer feierten die Mannschaft trotzdem lautstark an und bedankten sich für den tollen Eishockeyabend, der ihnen geboten wurde.

 

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alle Fotos: Max Pattis

 

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