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Wildgoose-Times
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Marzo 20 (Giovedì) 2008
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Ende der Worte! Die „Spitze Feder“ sagt Servus bis zum nächsten Mal! |
13:54 Spitze Feder
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Vom „Meister wenn’s um gar Nichts geht“ zur Lachnummer der Liga? Das war die Frage die ich nach dem ersten Play-Off-Halbfinale in den Raum gestellt habe. Auch wenn es niemand verlangt ich möchte trotzdem auf diese kritische, schelmische und provokante Frage eine Antwort geben. Oder es zumindest versuchen. „Meister wenn’s um gar Nichts geht“, das ist der HC Neumarkt geblieben, hat man doch souverän und überzeugend die Regular-Season gewonnen. Wie gesagt, das zählt soviel, wie ein Sieg beim Ostereier-Pecken, dem wir uns nun anstelle der Finalspiele widmen können. Diese Späßchen muss man nüchtern sehen und mit diesem „Regular-Season-Sieg“, der in Wirklichkeit gar nichts zählt, müssen wir uns abfinden und haben dies auch schon längst getan. Haben wir uns aber zur Lachnummer der Liga entwickelt? Ich brauche darüber gar nicht länger nachzudenken, denn für mich gibt es nur eine Antwort. Ein klares und lautes Nein will ich als enger Anhänger und als „Spitze Feder“ des HC Neumarkts in die Eishockeywelt unserer Region rufen! Dieses klare und laute „Nein“ ein paar Tage nach dem Scheitern in der Halb-Final-Serie gegen den Kalterer SV kommt nicht von ungefähr. Das Ausscheiden nach einem 4-2 in Serie tat weh und es tut es auch heute noch, aber so ist eben der Sport und deshalb möchte ich an dieser Stelle auch den Siegern aus Kaltern gratulieren, die in dieser Spielzeit nicht immer so tolle Hechte waren, wie es ihren „Fans“ recht gewesen wäre. Und doch, ich muss gestehen, die Niederlage am Sonntag war mitunter das Bitterste, was ich mit dem HC Neumarkt erlebt habe. Nicht Zorn oder Verzweiflung überwogen, nein ganz einfach die Tatsache, dass eine so tolle Saison, wie es die heurige zweifelsohne war, zu Ende geht und dass das gemeinsame Ziel nicht erreicht wurde, für welches jeder an seiner Stelle alles gegeben hatte. Das schmerzt aber wie gesagt, so ist der Sport eben. Und beim HC Neumarkt geht eben alles noch ein bisschen tiefer, egal ob Sieg oder Niederlage. So ist es nun mal bei „ins“ in Neumarkt. Es gibt nicht hier den Verein, da die Mannschaft, dort die Fans, es gibt nur eine große gemeinsame Truppe, die durchaus auch familiäre Züge hat. HC Neumarkt bedeutet Identifikation pur, auch oder gerade nach Tiefschlägen, wie am vergangenen Sonntag. Unsere Mannschaft mag zwar das Spiel mit 6 zu 2 und somit die Halbfinal-Serie mit 4 zu 2 gegen den Kalterer SV verloren haben, das Gesicht hat sie jedoch nicht verloren. Und gerade deshalb wollten wir auf den Rängen unseren „Wild-Goose“ danken und im bittersten aller Momente demonstrieren, dass wir bedingungslos hinter und zur Mannschaft stehen, auch wenn wir mit kritischen Bemerkungen nie gespart haben. Es war unser bescheidener Dank an die Mannschaft, die diesen mehr als verdient hat. Identifikation pur mit dem Verein, der Mannschaft und allem Drum und Dran. Das ist Eishockey in Neumarkt und das wird es auch bleiben und das unabhängig von Sieg oder Niederlage! Denn gerade in der Niederlage zeigen sich eigene Größe und die wahren Freunde. Auch wenn es niemand gern zugeben wird, darum beneiden uns viele. Denn sportliche Erfolge vergehen, aber die Identifikation mit der gemeinsamen Sache bleibt. Und dazu braucht es mit Sicherheit keinen "Fan-Club". Die Eingangsfrage „Vom „Meister wenn’s um gar Nichts geht“ zur Lachnummer der Liga?“ ist für mich somit beantwortet. Ende der Worte! So, jetzt wird sich die „Spitze Feder“ so langsam vom Acker machen und grüßt Euch mit einer Botschaft getreu dem Motto der Saison 2007/2008:
Gute Freunde kann niemand trennen, gute Freunde sind nie allein Weil sie eines im Leben können, füreinander da zu sein!
Lass doch die andern reden, was kann uns schon gescheh’n Wir werden heut und morgen nicht auseinander geh’n!
Gute Freunde kann niemand trennen, gute Freunde sind nie allein Weil sie eines im Leben können, füreinander da zu sein!
Glück kannst du leicht ertragen, wenn dir die Sonne scheint Aber in schweren Tagen, da brauchst du einen Freund!
Gute Freunde kann niemand trennen, gute Freunde sind nie allein Weil sie eines im Leben können, füreinander da zu sein!
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Marzo 14 (Venerdì) 2008
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Leere Worte, der Funken Hoffnung und der Glaube daran |
10:41 Spitze Feder
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Man kann es drehen und wenden wie man will, man kann Erklärungen suchen und wahrscheinlich keine finden, man kann Freudensprünge machen oder verzweifeln wie oft man will. Eines wird sich nie ändern. Sport bleibt Sport. Außenseiter, Favoriten, Titelanwärter, Abstiegskandidaten, Angstgegner, Lieblingsgegner, taktisch diszipliniert oder Bilderbuchaktionen. Sport bleibt Sport. Oft passieren im Sport Dinge, die man sich nicht erklären kann, die wie verhext scheinen. Man trifft auf Situationen, die einen entzücken, durchdrehen lassen, erfreuen und verzweifeln lassen. Wie ist das möglich, wie kann das sein, das darf’s doch gar nicht geben. Alles nichts Unbekanntes. Aber meine Sportsfreunde, so banal das auch klingen mag alle Kommentare und alle ach so gescheiten Expertenmeinungen sind in der derzeitigen Situationen einfach nur leere Worte. Wie oft ist es schon vorgekommen, dass ein Außenseiter einem Favoriten das Leben schwer macht und Erfolge feiert, mit denen er für Überraschungen sorgt? Es gibt zig Bespiele. Sport ist kein Alltagsgeschäft, wo man Ereignisse voraussehen kann. Das ist auch gut so. Vor allem aber beim Eishockey stehen euphorische Siege, bittere Niederlagen und Überraschungen jeglicher Art auf der Tagesordnung. In Play-Off-Serien trifft dies mehr denn je zu. Wie viele Beispiele finden wir wo etwa der Achtplatzierte nach der Regular Season den Erstplatzierten aus dem Titelkampf schießt. Wie gesagt solche Husarenstücke gehören einfach zu den Play-Off. Das muss man so annehmen. Die Faktoren Glück oder Pech werden ebenfalls relativ. Von wegen Glück hat nur der Tüchtige oder Glück muss man sich verdienen. Glück kann man sich verdienen und Glück braucht man in einem Play-Off-Halbfinale. Glück oder Pech gelten aber nicht als Ausrede. Es gibt nicht mehr Glück oder Pech, es zählt nur mehr Sieg oder Niederlage und in 10 Tagen wird nicht einmal der Osterhase danach fragen, ob Kaltern oder Neumarkt verdient oder unverdient im Finale der Serie A-2 stehen. Seien wir einmal ganz ehrlich. Wohl wissend dass es in den Play-Off des Öfteren verrückt zugeht, mit einem 3 zu 0 Rückstand in dieser Halbfinal Best-Of-Seven Serie haben wir Neumarktner nicht gerechnet. Aber siehe da, aus einem 3 zu 0 wurde vor zwei Tagen ein 3 zu 1. Geht doch, wird sich so mancher Neumarktner Eishockeyfan gedacht haben. So lange eine mathematische Chance da ist soll man, nein muss man daran glauben. Das gilt für alle, Spieler, Funktionäre und Fans. Und der Glaube daran, das Ding noch zu drehen, ist mehr als berechtigt, denn heute kann das Fünkchen Hoffnung, welches am Mittwoch entfacht wurde zu einem lodernden Feuer werden. Abgerechnet wird zum Schluss, ob es dann für unseren HC Neumarkt reichen wird werden wir sehen. So ist es nun mal in der „fünften“ Jahreszeit im Eishockey, die Bärte wachsen, die Fäuste fliegen und die Spannung und Emotionen erreichen ihren Höhepunkt. Aber das alles ist eben Sport und gehört nun einmal zur Eishockey-Realität. Und wie gesagt, kluge Ratschläge und fachmännische Expertenaussagen aber auch Jammern und die Suche nach Ausreden bleiben leere Worte. Die Antworten werden auf dem Eis gegeben. Ach, bevor ich es vergesse: Es gibt nicht nur Husarenstücke von Außenseitern die den Tabellenersten aus dem Rennen schießen, es gibt auch genügend Beispiele, wo eine Best-Of-Seven Serie nach einem 0 zu 3 Rückstand gedreht wurde. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. In diesem Sinne „Wild-Goose“! Fasst euch ein Herz! Die Möglichkeiten sind da, nutzen wir sie!
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Marzo 09 (Domenica) 2008
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Jetzt erst recht |
09:30 Spitze Feder
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Wir wollen nicht lang um den heißen Brei herumschweifen und einmal Klartext reden. Das erste Halbfinalspiel in der Raiffeisenarena hat Kaltern schlussendlich glücklich mit einem Sonntagsschuss und einem weiteren kuriosen Treffer für sich entscheiden können. Dieser Sieg der "Hechte" war sicherlich nicht unverdient, sie haben ihn gewollt mit allen Mitteln dafür gekämpft und dass müssen wir trotz der bis in alle Zellen spürbaren Rivalität eingestehen. Es war auf Neumarktner Seite einfach zu wenig, und der "plötzliche Tod" war eine Strafe für phasenweise nicht play-off-taugliches Agieren. Das Glück muss man sich verdienen und Kaltern hat es sich am vergangenen Mittwoch verdient, sie haben mehr dafür getan. Dieser Spruch "Das Glück muss man sich verdienen" passt jedoch zum zweiten Halbfinalspiel vom vergangenen Freitag nie und nimmer. Mehr als glücklich war der Sieg der "Hechte", ob er auch verdient war lassen wir einmal dahin gestellt. Es soll sich jeder selbst seine Meinung darüber bilden. Klar geht es in einem Play-Off-Halbfinale nicht zimperlich zu und klar kommen auf dem Eis Emotionen hoch. Diese wurden aber eindeutig durch den Herren in Schwarz-Weis unnötig erhöht. Es spricht sich so herum, dieser Herr Hauptschiedsrichter sei der Beste seiner Zunft im italienischen Eishockey Verband. Da kann man nur den Kopf schütteln. Die Schiedsrichterleistung überbot sogar zeitweise die derzeitige innerpolitische Lage des Stiefelstaates. Aber auch das ändert gar nichts, es steht in der Best-of-Seven 2 zu 0 für die Heimmannschaft des Kalterer SV. 2 zu 0 für den Außenseiter mag so mancher denken, ich würde sagen 2 zu 0 für die Unbekümmerten, denn Kaltern kann, egal wie diese Serie enden mag, nur gewinnen. Für den HC Neumarkt schaut die Sache schon anders aus. Der von vielen gehandelte Meisterfavorit liegt mit 2 zu 0 in der Halbfinalserie zurück. Das ist der derzeitige Stand der Dinge. 2 verlorenen Spiele und noch maximal 5 auszutragende Spiele, so schaut das Programm aus. Beunruhigend für unsere "Wild-Goose"? Meine Antwort auf diese Frage ist ein klares NEIN! Und ich bin sicher ich stehe nicht allein mit dieser Meinung da. Was macht uns aber so sicher? Auch da habe ich eine klare Antwort: Dieses nach Penalty Schießen verlorene zweite Spiel ist es. Ein klarer Ruck durch die Mannschaft war erkennbar, ein klarer Wille und die Bereitschaft, diesen Karren aus den Dreck zu ziehen, die Ärmel hochzukrempeln und unserem Gegner und sich selbst mit einer Wut im Bauch eines klar zu machen: Jetzt erst recht! Jetzt muss Schluss sein mit Verlängerung und Penalty Schießen, Schluss mit Dusel und glücklichen Umständen in letzter Minute, Schluss mit Provokationen, die sogar bis auf die Zuschauerränge reichen und Schluss mit Ratlosigkeit. 4 Spiele muss man gewinnen um ins Finale zu kommen. Verloren ist noch gar nichts und wenn wir vielleicht den Halbfinalstart auch ein wenig verschlafen haben, wir drehen das Ding, wir werden es uns erkämpfen, wir werden es uns erspielen und wir werden weiterkommen. Und das alles trotz eines 2 zu 0 Rückstandes, trotz höhnischem Gelächter und trotz noch maximal fünf verbleibender Auswärtsspiele in der Raiffeisenarena. Es braucht keine motivierenden Worte mehr für unsere Jungs auf dem Eis, jeder weiß, was er zu tun hat. Wir glauben an Euch und stehen hinter Euch... Und das ab Heute im wahrsten Sinne des Wortes!
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Marzo 06 (Giovedì) 2008
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Was gesagt werden muss, muss gesagt werden! |
10:18 Spitze Feder
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Das war eine „Watschen“! Schluss mit Friede Freude Eierkuchen Gelaber, Schluss mit Gute Miene zum bösen (schlechten) Spiel, Schluss mit Ausreden wie ja aber man muss schauen wie es läuft, ja aber wir haben bisher jetzt erst einmal gegen Kaltern verloren, ja aber die Motivation ist nicht bei allen gleich, ja aber auf sieben Spiele schaffen wir das locker… Ja aber einen Schafskäse! Und dass mir keiner kommt wegen Pech und so! Wir sind im Play-Off-Halbfinale der Serie A-2 und liegen mit 0 – 1 zurück in dieser Best-of-Seven Serie. Aufwachen! Wir sind dort angekommen, wo nicht mehr Spitze-Hacke-Trallala zählt, wo man entschlossen, hungrig und mit der Überzeugung bis auf’s Äußerste zu gehen bereit sein muss, wo man nicht nach Ausreden sucht, sondern mit Herz und Kampfkraft Lösungen schafft, auch wenn sie stilistisch und ästhetisch nicht erste Sahne sind. Das haben wir gestern gesehen, aber leider nur bei einigen Akteuren der „Wild-Goose“. Vom „Meister wenn’s ums gar Nichts geht“ zur Lachnummer des Jahres? Nein, so weit sind wir noch lange nicht, aber ein ordentlicher Warnschuss war das gestrige Spiel, nein muss es gewesen sein. Eine klare überzeugende Reaktion, d.h. ein Sieg morgen, muss folgen ohne wenn und aber. Das Herz und eiserner Wille müssen mitspielen, gute Hände und schnelle Füße allein genügen nicht. Nicht’s desto trotz glauben wir auch weiterhin an Euch und stehen da oben, leiden mit euch, kämpfen mit euch und werden auch wieder mit euch siegen! Und das alles trotzt schlechter Stimmung auf den Rägen, wie man von so manchen Eishockeyexperten hört. Wir pfeifen auf solche Meinungen, wir stehen zu Euch „Wild-Goose“, unsere Unterstützung kommt von Herzen und wir scheuen uns deshalb auch nicht Emotionen zu zeigen. Abschließend möchte ich noch eines loswerden. Es darf zwar nicht wortwörtlich genommen werden aber inhaltlich trifft dieser Spruch den Nagel auf den Kopf: „Wir haben zwar die erste Schlacht verloren, aber noch nicht den ganzen Krieg!“
Die spitze Feder
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Marzo 05 (Mercoledì) 2008
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Vom Schnee von Gestern und großen Zielen |
11:52 Spitze Feder
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Viele wird es vielleicht verblüffen, für viele mag es auch ernüchternd klingen, aber ich habe mir vorgenommen, kommentarlos in die heiße Phase der Meisterschaft überzugehen. Eines will ich vorab ebenfalls klar stellen: Dieser kommentarlose Übergang hat nicht im Geringsten etwas mit dem Spiel von vergangenen Donnerstag zu tun. Es soll uns nur eines vor Augen halten: Wir haben zwar zeitweise die Regular Season der Serie A-2 dominiert und sie schlussendlich souverän gewonnen, aber gerade zum kleinen Wort "Gewonnen" gilt es einmal etwas hinzuzufügen: Gewonnen haben wir zwar viele Spiele und die Regular Season, im Endeffekt, so nüchtern es auch klingen mag, zählt das bisher Erreichte ab Mittwoch, 05. März 2008, rein gar nichts mehr. Kurzum, das bisher Erreichte ist Schnee von Gestern oder aufgewirbelter Staub, der vom "Play-Off-Orkan" weggefegt wird. Mit dem Beginn der "fünften Jahreszeit" relativieren sich Tabellenplatz, Statistiken, Traumkombinationen und historische Serien und Siege. Selbiges gilt auch für die Favoritenrolle, in der der HC Neumarkt heuer schon des Öfteren geschlüpft ist.
Einzig der Heimvorteil wäre ein Vorteil nach einem ersten Platz in der Regular Season. Und auch dieser Vorteil hat für unseren HC Neumarkt einen rein wirtschaftlichen Aspekt.
Ab heute geht es ans Eingemachte!
Es geht um Alles oder Nicht, es geht darum, etwas zu gewinnen! Es gilt nicht nur darum Staub aufzuwirbeln, es geht darum, Spuren zu hinterlassen und Bleibendes zu schaffen. Es ist mit Sicherheit nicht übertrieben und schon gar nicht überheblich wenn wir vom Gewinn der Meisterschaft sprechen. Die Zeichen stehen so gut wie schon lange nicht mehr und stimmen uns zuversichtlich, dass der März der heißeste Monat des gesamten Jahres werden wird.
Dafür sorgen wird das Halbfinale zwischen zwei Traditionsclubs, die sich gegeneinander schon viele Schlachten geliefert haben. Siegestaumel als auch Tiefschläge sind für beide Clubs nichts Unbekanntes. Auch wenn sich der HC Neumarkt souverän wie noch nie für diese nun anstehende Play-Off-Runde qualifiziert hat und auch wenn der Kalterer SV sprichwörtlich erst in letzter Sekunde auf den Play-Off-Zug aufgesprungen ist, zwischen diesen beiden Clubs einen Favoriten zu suchen ist nicht nur schwierig sondern schier unmöglich. Die Karten werden neu gemischt und der Finaleinzug kann sieben lange Spiele auf sich warten lassen. Was schlussendlich dabei herauskommt weiß niemand. Dies ist bei Play-Off-Spielen nichts Außergewöhnliches, wenn jedoch Neumarkt und Kaltern aufeinander treffen erreichen Spannung, Emotionen und Dramatik mit Sicherheit ihren Höhepunkt.
Wohl wissend, dass der Kalterer SV eine starke Mannschaft hat und bei allem Respekt vor unseren Gegnern, für unseren HC Neumarkt kann die Devise nur eine sein: Die haben wir bereits geschlagen, die können wir schlagen und die werden wir auch schlagen! Nicht weil uns Kaltern als Gegner liegt, nicht weil die Hechte trotz vieler großer Namen nur mit Dusel ins Halbfinale gekommen sind. Nein, weil wir überzeugt sind von diesem HC Neumarkt, überzeugt von den individuellen Stärken jedes einzelnen Spielers und überzeugt von der Einheit, der mannschaftlichen Geschlossenheit und der Einsatzbereitschaft, die wir in dieser Form in Neumarkt bisher noch nicht kannten. Wir können mit breiter Brust in diese Halbfinalserie gehen! Auch wenn dies für manchen überheblich klingen mag, die gesunde Portion Selbstvertrauen kommt nicht von ungefähr, sie ist das Resultat einer harten Arbeit, von welcher wir überzeugt sind, dass sie Früchte tragen wird und, wie gesagt, bleibende Spuren hinterlassen wird!
Auch wenn nach der Regular-Season die bisher erspielten Punkte, Tore und Statistiken ihren Wert verloren haben, der HC Neumarkt bleibt eine feste Größe und eine starke Mannschaft, die auch große Ziele erreichen kann und will, wenn die richtige Einstellung und der Glaube an sich selbst vorhanden sind. Daran zweifeln wir keine Sekunde und stehen zu Euch bis zur allerletzten Schlusssirene. und auch noch länger!
Deshalb "Wild-Goose", raus aufs Eis mit Euch und nehmt uns mit auf Euren Flug in für Neumarkt noch unbekannten Dimensionen!
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Febbraio 23 (Sabato) 2008
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Ein kleiner Vorgeschmack! |
17:19 Spitze Feder
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Seit dem letzten „Heimspiel“ in der Kalterer Raiffeisenarena ist schon einige Zeit vergangen. Im Spiel gegen den HC Eppan behielt der HC Neumarkt Krombacher mit 4 – 1 die Oberhand. Die Souveränität mit welcher die „Wild-Goose“ zu Werke gingen zeigte einmal mehr, dass man nicht ganz zu unrecht die Tabelle der Serie A-2 anführt. Dies ist bis heute so und auch Gegner, für welche es in dieser Spielzeit um nichts mehr geht, wie der HC Gherdeina und der HC Meran, wurden regelrecht vom Eis gefegt. 9 – 3 und 10 – 0 (entspricht 1,00 € Eintritt pro Tor in der Meranarena) sind die nackten Zahlen. Ob solche Spiele im Vorfeld eines wichtigen, besser gesagt entscheidenden, Spiels von Vorteil oder Nachteil sind, darüber lässt sich streiten. Heute heißt das Motto: Verlieren verboten! Nur so kann der HC Neumarkt an der Tabellenspitze bleiben. Leichter gesagt als getan, denn wenn die All-Stars aus dem Piemont auswärts gegen den HC Neumarkt antreten war das bisher für die „Wild-Goose“ kein gutes Omen. Zwei Heimniederlagen, sowie zwei Siege und ein Unentschieden in Turin. So schaut die derzeitige Bilanz aus Sicht der „Wild-Goose“ aus. Alles relativ und vergessen, denn das Spiel heute wird mit Sicherheit ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns nach dieser Regular Season erwartet. Das Spiel heute Abend zwischen dem HC Neumarkt und den All-Stars Piemont kann durchaus als kleines Endspiel bezeichnet werden, denn es geht um viel heute Abend, es geht um die Vorherrschaft in der Liga. Es geht aber auch aus wirtschaftlichem Aspekt um viel für den HC Neumarkt. Nicht, dass wir eine Allergie gegen den oberitalienischen Nebel hätten, jedem, Spieler, Funktionär und auch Fan, wäre lieber, wenn man schon ins Piemont fährt, dann wenn möglich nicht zu oft und je später desto lieber. Aber wir wollen nicht klagen, denn der HC Neumarkt hat es selbst in der Hand in den kommenden zwei Spielen. Heute geht es um die Tabellenspitze und am kommenden Donnerstag endet mit dem Spiel gegen den Kalterer SV die Regular Season. Um was wird es da wohl noch gehen? Lassen wir uns überraschen. Eines steht fest: die Schonzeit ist vorbei, deshalb gilt es Kräfte zu sammeln, kühlen Kopf zu bewahren und mit Vollgas in die fünfte Jahreszeit zu wechseln!
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Febbraio 14 (Giovedì) 2008
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Auf das, was noch kommen mag! |
11:03 Spitze Feder
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Tja, meine Damen und Herren, jetzt sind wir da wo wir in der heurigen Saison noch nie waren. Alleiniger Tabellenführer in der Serie A-2 mit zwei Punkten Vorsprung auf die Verfolger aus dem Piemont, dem HC Valpellice und den All Stars Piemont, und einem fetten Polster von 8 Punkten auf Platz 4. Seit dem Kantersieg Sieg gegen Kaltern, der jedoch auch „nur“ zwei Punkte bedeutet, hat der HC Neumarkt Krombacher „Wild-Goose“ mit zwei Mannschaften die Schläger gekreuzt. Gegen den WSV Sterzing sahen wir ein tolles Eishockeyspiel, welchen verdient gewonnen wurde und am vergangenen Donnerstag entführte man aus Torre Pellice einen wichtigen Punkt. Die Souveränität gegen Sterzing und das Aufbäumen gegen den HC Valpellice haben Eindruck hinterlassen und stimmen uns zuversichtlich für die noch verbleibenden fünf Spiel in dieser Regular-Season. Soviel kann bereits vorher genommen werden, es werden fünf Spieltage sein, in welchen es noch gehörig zur Sache gehen wird. Der Kampf um die Tabellenspitze zwischen dem HC Neumarkt, Valpellice und den All Stars, aber vor allem auch der Kampf und den letzten Halbfinalplatz zwischen Eppan, Kaltern und Sterzing sind Garantie genug dafür, dass dieses Meisterschaft wahrscheinlich bis zum Schluss spannend bleiben wird und wahrscheinlich noch die eine oder andere Überraschung warten wird. Nach dem WSV Sterzing begegnet der HC Neumarkt heute Abend einem weiteren Aspiranten für den letzten Halbfinalplatz. Der HC Eppan ist heute Gast in der Raiffeisenarena. Heimfluch hin oder her, es geht für beide Mannschaften um viel. Der HC Eppan darf den Anschluss nicht verlieren und unser HC Neumarkt will aus eigenen Kräften an der Tabellenspitze bleiben. Wir können also gespannt sein, was uns heute erwarten wird. Tabellenspitze und Halbfinalchance werden sowieso hinfällig, wenn Neumarkt gegen Eppan spielt ist für Emotion stets gesorgt. Auch wenn die Brisanz dieser Begegnung nicht mehr jene ist wie noch vor drei, vier Jahren, die Rivalität ist nach wie vor vorhanden. Wir haben in Neumarkt in den bisherigen Saisonen bereits Bekanntschaft gemacht mit den Tücken des Eishockeysports und wir wissen, dass wir uns von der derzeitigen Tabellenführung nichts kaufen können. Auch wenn wir bis zum Ende der Regular-Season oben bleiben sollten, abgerechnet wird zum Schluss! Aber eben auch das wissen wir in Neumarkt und aus begangenen Fehltritten lernt man bekanntlich. Deshalb, freuen wir uns auf das, was noch kommen mag!
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Febbraio 03 (Domenica) 2008
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Blick nach Vorne und auf in die letzte Runde! |
16:21 Spitze Feder
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So mancher der vielleicht zu Hause an den Radiogeräten das Spiel Neumarkt gegen Kaltern verfolgt hat wollte seinen Ohren nicht trauen, als es nach dem ersten Drittel 6 zu 2 für die Wild-Goose stand. Sicher, es war der Unsinnige Donnerstag, aber weder das kuriose Drittelresultat, wie auch das Endresultat waren ein Faschingsstreich. 10 zu 3 gewonnen gegen die Hechte aus Kaltern, die an diesem närrischen Abend die Wild-Goose-Arena durch das Hintertürchen verlassen haben. Wahrscheinlich haben einige mit der Anlage in Neumarkt vertraute Kalterer Spieler dieses Hintertürchen vorgeschlagen. Der eine oder andere Neumarktner bekam bereits auf dem Eis zu spüren, dass diese Niederlage den Cracks aus dem Überetsch ganz und gar nicht passte. Das haben sogar Kalterer Zuschauer gesehen, nur ein gewisser Herr aus Gröden, der sich für den Unsinnigen Donnerstag ein schwarz-weis gestreiftes Trikot mit roten Schleifen an den Ärmeln als Kostüm ausgesucht hatte, hat davon nichts bemerkt. Aber was soll´s, 10 zu 3, das ist Genuss pur. Dafür gesorgt haben nicht nur unsere ausländischen Verstärkungsspieler, sondern vor allem unsere Jungs aus Neumarkt, für die dieser Sieg eine Art Belohnung für ihren unermüdlichen und nicht immer einfachen Einsatz war. Was an diesem Abend wiederum beeindruckte, war die Reaktion, die der HC Neumarkt nach dem zwischenzeitlichen 2 zu 2 Ausgleich gezeigt hat. Das kleine Fünkchen Hoffnung auf Kalterer Seite wurde prompt mit einer Torlawine begraben. Auch das ist ein Zeichen von Stärke. Zurück aber zur Tagesordnung: Wir sind wieder punktegleich mit dem HC Valpellice an der Tabellenspitze. Wie konnte das passieren? Tja, der HC Gherdeina hat dafür gesorgt, Valpellice war also nach dem HC Neumarkt das nächste Opfer. Heute haben wir den WSV Sterzing zu Gast. Dieser hatte am vergangenen Donnerstag in Eppan zwei Punkte erobert und dementsprechend werden sie heute mit breiter Brust auflaufen und alles daran setzen, sich mit einem Sieg ihre Play-Off Chancen zu bewahren. Die Wild-Goose wollen aber vorne bleiben, denn der erste Platz ist in Reichweite und alles andere würde mit größter Wahrscheinlichkeit mehrere Reisen in den oberitalienischen Nebel bedeuten. Aber lassen wir allzu frühe Spekulationen. Wir sollten uns erstmals der heute anstehenden Aufgabe widmen, die WSV Sterzing heißt. Und dabei hilft der Mannschaft auch der 10 zu 3 Sieg von Donnerstag nichts. Also dann: Blick nach Vorne und auf in die letzte Runde!
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